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Qualität -Vibrationsprüfung |
Wir wollen Ihnen hier einen sehr allgemeinen Überblick über die verwendeten Messverfahren bieten ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Jedes rotierende Wälzlager erzeugt auch im Neuzustand gewisse Eigenschwingungen.
Diese Schwingungen entstehen unter anderem durch die Abrollbewegung der Wälzkörper auf den Ringen, durch Käfigreibung aber auch durch das Wälzlagerfett.
Das Messprinzip zur Ermittlung der Eigenschwingungen ist im untenstehenden Schema dargestellt. |

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Das zu prüfende Lager wird am Innenring mit 1800U/min angetrieben und über den Außenring mittels definierter Prüfkraft leicht achsial belastet.
Die Antriebsspindel ist hydrodynamisch gelagert um selbst nur geringste Schwingungen zu erzeugen.
Am stillstehenden Außenring wird mittig der Schwingungsaufnehmer platziert, der die mechanischen Schwingungen aufnimmt und in ein elektrisches Signal umwandelt.
Messergebnis ist die Schwinggeschwindigkeit in µm/s.
Wälzlager erzeugen Schwingungen in verschiedensten Frequenzbereichen abhängig von der Art und der Größe des jeweiligen Lagertyps und abhängig von der Präzision der einzelnen Lagerkomponenten.
Daher wird zur besseren Analyse das Originalsignal in drei Frequenzbereiche zerlegt und die
Schwinggeschwindigkeit wird für die jeweiligen Bereiche angezeigt. |
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| Gemessen wird in den Frequenzbereichen |
50-300Hz (niederfrequent)
300-1800Hz (mittelfrequent)
1800-10000Hz (hochfrequent) |
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| Je niedriger die Schwinggeschwindigkeit desto höher die Lagerpräzision. |
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